Jonas`s Haus

Erfolgsgeschichten

David Gezer, Jugendlicher

Ich verbinde so viel Schönes mit Jona‘s Haus. Ich bin darauf gekommen, als meine Freunde und ich im Jona’s Haus das erste Mal Sportaktivitäten ausübten wie Fußball oder Tischkicker.

Ich verbinde auch so viel Schönes mit dem Jona’s Haus, denn die Mitarbeiter und die anderen Leute haben uns das Leben erheblich vereinfacht. Sie haben uns geholfen, den schulischen Stress in den Griff zu kriegen und uns mit jeglichen Überraschungen den Tag versüßt.

Ich denke, ich spreche im Namen von allen, wenn ich sage, dass wir dankbar sind, dass es Jona‘s Haus gibt.

Ecem Degirmenci, ehemalige Jugendliche

Ich besuche das Jona-Haus seit 11 Jahren. Den Großteil meiner Jugend habe ich hier verbracht und Freundschaften entwickelt, die teilweise noch immer bestehen.
Durch die Hilfe und den Ansporn der Mitarbeiter, vor allem Angelika und Partick, hole ich die Schule nach und mache nun mein Abitur. Ich bin froh, dass das Jona noch immer so authentisch und herzlich ist, wie am allerersten Tag.
Als nächstes werde ich mein Studium in Angriff nehmen. Was genau ich studieren möchte, weiß ich zwar noch nicht, aber ich habe ja noch genug Zeit.
Was ich aber definitiv weiß, ist, dass das Jona immer ein Teil meines Lebens sein wird.

Georg Scherer, Bezirksamt Spandau von Berlin

Seit den ersten Treffen und Gesprächen bezüglich „Jona’s Haus“ war ich überzeugt, dass dieses im Interesse der Staakener Kinder, Jugendlichen und ihrer Familien ist und eine sehr gute Lösung für unser ehemaliges „Klubhaus Erich Meier“ darstellt. Und es hat mir viel Spaß gemacht, bei der Realisierung helfen zu können. Die Entwicklung der letzten Jahre hat uns im Jugendamt noch einmal sehr deutlich gezeigt, dass es damals die richtige Entscheidung war, Prof. Angelika und Jürgen Bier diese Einrichtung zu überlassen. Und ich möchte die Gelegenheit nutzen, um Frau Prof. Bier für dieses tolle Engagement zu danken, wobei mir sehr bewusst ist, dass die glücklichen Augen ihrer Besucherinnen und Besucher der größte Dank sind.

Georg Scherer, Bezirksamt Spandau von Berlin, Abteilung Jugend, Bildung, Kultur und Sport, Fachdienst Jugend- Familienförderung

Johanna Ludwig, ehemalige FSJ-lerin

Nur ein paar Sätze, um klar zu sagen, dass ich diese Arbeit hier im Jona so schätze! Für euch zu hören und zu lesen, wo auch immer ihr seid: Kein Tag gleicht dem anderen hier, die Menschen, die man kennlernt…
…ob man sich dann darüber unterhält, wie der Schultag war – Kinder und Jugendliche, die mal mehr mal weniger mit ihren Hausaufgaben und Herausforderungen kämpfen.
…oder ob man sich unterstützt, wenn man die Vokabeln nicht findet – Familien, die eine Perspektive suchen in einem für sie fremden Land.

Beim Spielen, Lachen, Regeln erklären, Musik machen, Menüs entwickeln, Lernen, Konflikte besprechen, Backen, Geschichten erzählen und von Gott hören …

Jeden Tag durfte ich im Mitarbeiterteam wunderbare Unterstützung erleben.

Was bleibt mir noch zu sagen?
Einfach nur: Danke!

Johann Stüwe, ehemaliger Praktikant

Direkt nach meiner Schulzeit im Sommer 2010 wollte ich unbedingt von zu Hause weg, eigene Erfahrungen sammeln, selbstständig sein und heraus finden, was mir eigentlich Spaß macht und wo mein Weg mich noch so hinführen kann.

Auf diese Weise geriet ich an Jona’s Haus und ich muss sagen, dass ich dieses eine Jahr in keinster Weise bereue – im Gegenteil. Ich durfte in einem wunderbaren Team arbeiten, was ich bis heute in dieser Form kein zweites Mal erleben konnte. Sowohl das Zusammenleben in der WG, als auch die Zusammenarbeit waren immer mit viel Spaß verbunden und trotzdem konnte man sich immer auf alle anderen verlassen.

Mit dem Leitungsteam hatte ich das Gefühl, eine gute und herzliche Betreuung, Anleitung und Reflexion meiner Arbeit zu bekommen. Und der Umgang mit den Kindern und Jugendlichen war immer mit viel Freude und Leidenschaft verbunden, die ich auch von ihnen (in den meisten Fällen) zurückbekam.

Diese Erfahrungen und Erlebnisse waren auch der Grundstein für mein pädagogisches Studium, welches ich im Anschluss an mein Jahrespraktikum in Kiel begann. Ich bin dem „Jona“ und seinen Kindern, Jugendlichen, Mitarbeitern, Chefs und Eltern sehr dankbar für ihre Zeit und ihren Einsatz, weil ich schon während meiner Zeit dort merkte, dass diese Stiftung etwas verändern kann, auch wenn es manchmal nur in kleinen Schritten vorwärts geht. Ich denke heute noch oft an dieses Jahr und die Menschen zurück. Vielen Dank an euch!

Maritta Winkler, ehemalige Praktikantin

Fünf Jahre ist es nun schon her- mein Jahrespraktikum in Jona’s Haus. Noch immer denke ich mit einem Lächeln an diese Zeit zurück. Viele besondere Momente mit den Kindern und Jugendlichen machten dieses Jahr für mich unvergesslich: Die Umarmung eines Kindes, weil es sich einfach wohl fühlte, das breite Grinsen im Gesicht, nachdem die Prüfung erfolgreich überstanden war, auf die wir lange gelernt hatten oder auch das zerknirschte „Entschuldigung“, nachdem ordentlich was schief gelaufen war.

Als besonders an Jona’s Haus empfand ich auch die enge Verknüpfung von Arbeit und Leben zwischen den MitarbeiterInnen. Bedingt durch diese enge Verbindung konnte ich viele persönliche Stärken entdecken und ausbauen sowie Schwächen erkennen und mit Unterstützung angehen. Meine Zeit in Jona’s Haus bestärkte mich, ein Studium der Sozialen Arbeit zu verfolgen. Zudem half sie mir im Studium selbst, neu erlernte Theorien und Methoden mit meinen eigenen Erfahrungen abzugleichen.

An Jona’s Haus beeindruckte mich am nachhaltigsten die Hingabe und Liebe, die die Leitung für die Arbeit aufbringt. Stets steht das Wohl der Kinder und Gottes Liebe im Mittelpunkt. Ich bin überzeugt davon, dass wir unsere Gesellschaft verändern können. Durch Projekte, die Kinder in Geborgenheit mit Lebenszuversicht und sozialer Kompetenz ausstatten. Projekte, wie Jona’s Haus eben.

Mert Kurnaz, Jugendlicher

Ich bin eigentlich in Jona’s Haus gekommen, weil ich damals dort in der Gegend gewohnt habe. Da dachte ich mir „Geh ich mal vorbei“. Und seitdem fühle ich mich dort wohl. Es ist gut, dass es Jona’s Haus gibt, weil wir da uns mit unseren Freunden treffen können und wir dort Hilfe bekommen, zum Beispiel bei Bewerbungen.

Das Haus ist auch gut für Kinder, deren Eltern tagsüber arbeiten sind! Man wird dort immer herzlich willkommen von den Mitarbeitern. Vor allem die Mitarbeiter sind wichtig für uns. Patrick Tavassoli unterstützte uns zum Beispiel immer – egal bei was!

Pia Terborg, Jugendliche

Mir war Jona’s Haus eine große Hilfe, weil ich dort gezielt auf meine Mittlere Schulabschluss-Prüfung vorbereitet wurde und im Anschluss große Unterstützung bei meinen Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz erhielt. Aber die Mitarbeiter sind auch im Alltag eine große Unterstützung.

Das Jona’s Haus ist gut, weil viele Kinder dort einen Platz zum Spielen und Aufhalten haben. Außerdem dort auch mal ein bisschen Erziehung genießen konnten. Vor allem für Jugendliche ist es gut, dort einen Ort zu haben, an dem man sich regelmäßig treffen kann. So werden sie in ihrer Freizeit beschäftigt, an einem Platz, wo die Betreuer immer mal einen Blick auf sie haben.

Das hat garantiert viele sinnlose Dummheiten in ihrer Freizeit vermieden. Und es gibt coole Betreuer.

Prof. Dr. Schädler, Evangelischen Hochschule Berlin

Jona’s Medientraining ist in vielerlei Hinsicht ein einzigartiges Projekt. Es verbindet die Herausbildung von Medienkompetenz bei Kindern mit dem Spaß am ästhetischen Erleben. Ihre individuellen Bildungsprozesse erhalten durch die aktuelle, mediengestützte Didaktik neue Impulse. Eine solche, zeitgemäße Medienbildung bietet nicht zuletzt neue Chancen für eine inklusive Pädagogik.

Das Projekt verbindet zudem auch bei sehr unterschiedlichen Ausgangsvoraussetzungen Menschen, die mit ihren kreativen Ideen einige funkelnde Mosaiksteine in ihren Bildungserlebnissen erschaffen wollen.

Damit ist Jona’s Medientraining hervorragend geeignet, zeitgemäße Medienbildung bei Kindern zu ermöglichen und empfiehlt sich als Modell zur Nachahmung.

Prof. Dr. Sebastian Schädler, Professor für Gestaltungspädagogik im Studiengang Soziale Arbeit der Evangelischen Hochschule Berlin